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Seminar historische Europäische Kampfkünste der Burgenlandschaft

Wochenende zum Historischen Fechten auf Burg Rothenfels

 

Presse-Information Nr. 006-2019                                   Dienstag, 24. September 2019

Seminar Historische Europäische Kampfkünste der Burglandschaft

Wochenende zum Historischen Fechten auf Burg Rothenfels

 

Der Verein Burglandschaft e.V. veranstaltet, in Kooperation mit Historisches Fechten Würzburg e. V., ein Seminar zum Thema Historische Europäische Kampfkünste am Wochenende von Freitag dem 22.11.2019 – Sonntag dem 24.11.2019. In verschiedenen Workshops beschäftigen sich die Teilnehmer im Umgang mit dem Langen und dem einhändigen Schwert, Stangenwaffen, Dolchkampf und Ringen. Das Seminar findet auf Burg Rothenfels in Rothenfels statt, sowohl das gesamte Seminarwochenende als auch einzelne Workshops können auch unabhängig voneinander besucht werden.

 

Ziel des Burgen- und Schlössernetzwerks Burglandschaft in Spessart und Odenwald ist die gemeinschaftliche Inwertsetzung und aktive Bewerbung von kulturhistorisch bedeutenden Denkmälern. Dazu gehört auch die spannende Geschichte erlebbar und spezifische Themen, wie etwa die Kampfkünste des Mittelalters, aktiv zu vermitteln. Beim Historischen Fechten beschäftigen sich die Teilnehmer mit den Kampfkünsten des Europäischen Mittelalters. Anders als oftmals vermutet bestanden diese Kampfsysteme nicht aus einem planlosen aufeinander einhauen der Fechtpartner, sondern aus einem fundierten System verschiedenster Techniken. Anders als bei den Asiatischen Kampfkünsten geriet diese Tradition hierzulande in Vergessenheit und wird nun seit ca. 20 Jahren von verschiedensten Gruppen erforscht und wieder zum Leben erweckt. Dies geschieht anhand von Transkriptionen, der Übersetzung von Originalquellen in denen verschiedenste Fechtstücke und deren Prinzipien und Didaktik erläutert werden. Am gesamten Seminarwochenende wird die Firma HistoFakt mit Literatur zu den Themen Historische Europäische Kampfkünste, Pfeil und Bogen und zur Geschichte des Mittelalters vertreten sein.

Die Seminare beschäftigen sich mit unterschiedlichsten Wehren, vom Langen Schwert, welches hauptsächlich mit beiden Händen geführt wurde, über das einhändige Schwert, den Stangenwaffen, sowie dem Kampf mit dem Dolch und dem unbewaffneten Ringen.

Außerhalb der Seminare gibt es Raum für freies Fechten mit verschiedenen Trainingspartnern, Gespräche und Diskussionen mit Gleichgesinnten sowie Vorträge zum Thema Historisches Fechten bzw. zu Pfeil und Bogen

 

Die Seminarthemen erstrecken sich von der Zeit des Hochmittelalters und der Verwendung des einhändigen Schwertes, über das Spätmittelalter und verschiedenste Fechtmeistern welche sich mit den Stangenwaffen und/oder mit dem Dolchkampf bzw. Ringen beschäftigten, bis hin ins 16. Jahrhundert und dem Umgang mit dem Langen Schwert nach Joachim Meyer.

 

Christian Büdel beschäftigt sich in seinem Seminar mit den Prinzipien und Techniken des Kampfes mit dem einhändigen Schwert und beleuchtet die Zusammenhänge der ersten Fechtbücher. Geübt werden fechtbuchübergreifende Konzepte der sicheren Annäherung und des Anbindens, sowie Möglichkeiten des Kontrollierens und Treffens aus dem Band.

Bei Predrag Nikolic können die Teilnehmer zum einen in die Thematik des Ringens nach Fabian von Auerswald und Ott Jud einsteigen und sich mit den drei Ebenen des Ringens beschäftigen. Beim Thema Dolch oder auch „Das Spitze muss in das Weiche“ werden verschiedene Angriffsziele sowie verschiedene Abwehr- und Gegenmaßnahmen aus den Fechtbüchern von Joachim Mayer und Andre Liegnitzer behandelt.

Alles Fechten kommt aus dem Langen Schwert, heißt es dann bei Frank Walter. Der Workshop soll einen Einblick in ein faszinierendes System voller Möglichkeiten geben und zum einen Lust auf Mehr machen und zum anderen einen etwas anderen Einstieg bringen, der nicht nur für absolute Anfänger ein paar interessante Aspekte anbietet. Die Teilnehmer nähern sich über die Grundstellungen nach Liechtenauer, genannt Huten und Leger, dem zufechten und damit dem Gegner. Dort wird sich dann den drei Basis „Hauen“ gewidmet.

Mit den Grundlagen der Stangenwaffen beschäftigt sich das Seminar von Alexander Klenner. Weiterführend werden dann Grundaktionen, Hiebe und Stiche sowie die Übertragung des Langen Schwertes auf die Stange behandelt. Alle Seminare sind sowohl für Neulinge als auch für erfahrene Fechter geeignet. Die Referenten sind Trainer und Mitglieder bei zornhau e. V. bzw. bei Historisches Fechten Würzburg e. V.

Mit Hellebarde und Mordaxt beschäftigt sich Christian Stickel von Solve et Coagula. Ausgehend von verschiedenen Huten werden Körpermechanik, Angriffsmuster und Strategien geübt, welche im Kampf mit der Mordaxt und der Hellebarde zum Einsatz kommen. Da es sich genau genommen um zwei verschiedene Waffen handelt wird auch auf Unterschiede und Gemeinsamkeiten eingegangen. Die Grundlage des Kurses bilden die Aufzeichnungen in Paulus Hector Mair’s Fechtbuch aus dem 16. Jahrhundert. Der Kurs ist für Anfänger als auch für erfahrene Fechter geeignet.
 

Weitere Details zu den Seminaren gibt es hier.

Alle Interessierten in den Historischen Europäischen Kampfkünsten sind zum dreitägigen Seminar auf Burg Rothenfels eingeladen. Die Teilnehmer können bereits bei der Anmeldung aus den verschiedenen Seminaren wählen. Auch die Teilnahme an einzelnen Tagen bzw. Workshops ist möglich.

 

Das Seminar zum Thema Historische Europäische Kampfkünste findet von Freitag, dem 22.11.2019 – Sonntag 24.11.2019 auf Burg Rothenfels statt. Beginn ist Freitag um 16 Uhr, Ende Sonntag um 12 Uhr.

 

Anmeldung unter www.Burglandschaft.de oder unter Projekte@Burglandschaft.de

Kosten komplettes Wochenende, Seminare inkl. Verpflegung und Übernachtung in der Jugendherberge 40€, Tageskarten (ohne Verpflegung in der Jugendherberge) 15€

 

 

 

 


Medienkontakt:Burglandschaft e.V., Bildungs- und Informationszentrum Burglandschaft in Eschau, Elsavastr. 83, 63863 Eschau, Tel.: 09374 97929-47, Ansprechpartner für Öffentlichkeitsarbeit: Regine Klein, hoerl@burglandschaft.de, www.burglandschaft.de.